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Okt 30 2011

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Müllentsorgung

Wir sind verpflichtet, uns um die Müllentsorgung zu kümmern. Als wir den Vertrag abgeschlossen haben, hieß es, es werde nicht viel Müll anfallen, ein Anhänger würde reichen.  Vor allem am Stelltermin wäre es viel Verpackungsmaterial. Naja, es stimmt schon, dass es in den ersten 3 Tagen sehr viel Verpackungsmaterial war, aber es ist dennoch inzwischen auch so schon viel Müll angefallen.

Deshalb haben wir keine Abfallmulde o.ä., sondern nur einen PKW-Anhänger. Aber der ist regelmässig voll. Blöderweise hat von uns vier Häuslebauern nur das Auto von Daniela eine Anhängerkupplung, deshalb habe ich während meinem Urlaub mit Stefans Mutter Auto getauscht, denn ihr Auto hat ebenfalls eine Anhängerkupplung. So hat nun  jede Partei zumindest ein Auto mit Anhängerkupplung zur Verfügung.

Am zweiten Stelltag wollten Stefan und ich die erste Fuhre mit Verpackungsfolien (Abdeckung von den Baumodulen) am Wertstoffhof abgeben. Der Mitarbeiter am Hirschaider Wertstoffhof hat auch zugegeben, dass es Verpackungsmaterial wäre, dass er eigentlich annehmen müsste, aber leider hat er nur eine Tonne dafür und die ist schon voll. Und wenn sie leer wäre, wäre sie mit unserem Anhänger wieder voll, weswegen er die Folien nicht annehmen könne. Deshalb sollten wir die umliegenden Wertstoffhöfe anfahren und überall etwas abgeben (umliegend heißt in dem Fall im ganzen Landkreis, er könne uns aber auch nicht zusagen, dass wir sie dort abgeben können) oder wir sollten zum Müllheizkraftwerk fahren.

Also sind wir zum Müllheizkraftwerk, was eigentlich schade ist, denn bei den Folien handelte es sich um voll recycelbare Folien, die nicht verschmutzt waren. Diese nun zu verbrennen, ist eine Sauerei. Aber auch wenn wir alle Wertstoffhöfe abgefahren wären, wäre dies umwelttechnisch nicht gerade eine Meisterleistung gewesen.

Inzwischen haben wir bereits 4 oder 5 Fuhren Müll von der Baustelle abtransportiert, die nächste Ladung steht schon abfahrbereit. Soviel zu der Aussage, es werde nicht viel Müll anfallen.

Aber eine Frage ist noch ungeklärt: Wohin mit dem Bauschutt? Wir haben noch immer Betonklumpen vom Kellerbau im Garten liegen, bei den Dachziegeln sind einige zu Bruch gegangen. Aber das werden wir schon noch klären…

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3 Kommentare

  1. Claudia Mayer

    Liebe Vroni,

    ich lese gerade Euren Blog – wir bauen derzeit in Nürnberg ebenfalls ein Haas Doppelhaus. Wie sieht es bei Euch mit dem Thema „Qualität“ aus? Sind alle Wänden, Aussparungen in den Wänden für Installationen, Leerrohre, Unterputzdosen wie geplant vorgenommen worden? Haben alle Wände gepasst? Stimmt die zeitliche Planung und die für die Arbeit von Haas bereit gestellte Kapazität?
    Über eine Antwort an die o.g. Emailadresse würden wir uns sehr freuen und sagen herzlichen Dank im voraus!
    Beste Grüsse
    Claudia und Tobias

    1. Vroni

      Bisher sind wir mit der Qualität sehr zufrieden. Der Bautrupp ist schnell, arbeitet genau und vor allem die logistische Abstimmung ist immer wieder nur zu bestaunen. Zwei Steckdosen waren zu niedrig angesetzt, aber die wurden versetzt. Die nasse Dämmung (entstanden, als das Dach noch nicht drauf war) wird derzeit ausgetauscht. Bis jetzt passt auch die zeitliche Planung so im Großen und Ganzen…

    2. oli utz

      Folien und dergleichen könnt Ihr doch eigentlich im Wertstoffhof in der Rheinstrasse abgeben und den Bauschutt kostenlos ebenfalls dort.
      Habt Ihr es dort schon mal probiert?
      lg

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