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Mai 27 2012

Boden

Kurz nach Weihnachten machten wir uns an das Thema „Boden“.

Das Bodenlegen gehört zu unseren Eigenleistungen und ist natürlich ein einzugsrelvantes Thema. Da Daniela und Tobi noch im Janaur einziehen wollten, drängte die Zeit.

Wir haben uns für einen Vinylboden zum Kleben entschieden, allerdings hatte keiner von uns so einen Boden je verlegt. Der Boden ist sehr dünn, deshalb muss der Untergrund ganz eben sein, d.h. man muss auf den bereits vorhandenen Estrich noch eine Ausgleichsmasse (Feinestrich) geben. Eigentlich sollte uns ein Bodenleger Tipps geben und uns anweisen, aber der meldete sich  nicht und war auch nicht mehr erreichbar. Auch die Baumärkte/Fachhandel waren hier keine kompetenten Ansprechpartner. Deshalb probierten wir uns selber aus.

Und ich muss sagen, Stefan und Tobi können den Feinestrich inzwischen routiniert und professionell gießen

.Als erstes mussten wir das Problem der Dehnungsfugen lösen. Im Estrich waren bereits Dehnungsfugen, die wir übernehmen sollten. Allerdings waren diese krumm und schief, auf unserer Seite passten sie auch nicht unbedingt mit den Türen zusammen und waren zum Teil mitten im Raum. Diejenigen, die mitten im Raum waren, haben wir mit Harz geschlossen. Die restlichen Fugen haben wir begradigt und mit Styropor erhöht, so dass kein Feinestrich hineinfließen kann.

Auf unserer Seite gab es noch das Problem, dass die Spachtler – professionell wie sie waren – die Estrich-Folie bündig abschnitten haben, so dass die Folie unseren Estrich nicht mehr begrenzen konnte. Und eine Verbindung von Estrich und Wand wäre schlecht gewesen. Deshalb versuchten Daniela und ich, erneute eine Folie oder Styropor in den Rand zu stopfen. Meist erfolglos, wie sich aber erst später herausstellte…

Dann wurde der Feinestrich angemischt. Die richtige Mischung hatten die Männer schon bald raus. Der Estrich wurde immer in diesen Wannen angemischt, so dass wir immer portionsweise verteilen konnten.  Raum für Raum! Anschließend musste er geglättet werden, was sich zu Beginn auch noch als schwierig darstellte, inzwischen aber mit links von Stefan und Tobi gemacht wird.

Nachdem er getrocknet war, wurde er nochmals abgeschliffen, um wirklich eine gerade Fläche zu haben.

Dann wurde der Boden grundiert und gesaugt, damit keine kleineren Fussel, Brösel o.ä. für Unebenheiten sorgten.

Anschließend ging das Kleben los, wo uns zunächst professionelle Tipps ganz lieb gewesen wären. 🙂 Doch mit der Anleitung ging es ganz gut. Bei den ersten Versuchen war die Aufgabenverteilung klar geregelt: Stefan gab den Kleber auf den Boden auf, Tobi legte die Platten drauf; Daniela und ich pressten und rollten, damit sich keine Luftlöcher bildeten und der Kleber auch gut mit Untergrund und Vinyl-Sheet verband. Laut Anleitung hätten wir mit einer 40kg schweren Walze pressen müssen, die wir aber nicht hatten. Das Leihen einer solchen Walze über den ganzen Zeitraum wäre uns ziemlich teuer gekommen. Wir hatten aber nur kleinere Rollen, die wir mit viel Druck rollten.

Das Problem bei dieser Methode war, dass man schnell sein musste, denn der Kleber zog auf dem Estrich schnell an. Außerdem sollte man mindestens zu dritt sein.

Deshalb änderten wir das Verfahren. Die Sheets wurden auf einem Brett mit Kleber angestrichen und dann erst auf den Boden gegeben, somit blieb einem mehr Zeit zum Anpassen und es wurde nicht so viel Kleber verbraucht. Das Pressen wurde nicht nur mit den Rollen, sondern mit unserem Körpergewicht erledigt, wir rutschten auf dem  Boden umher, traten alle Reihen nacheinander ab, so dass überall gepresst wurde.

Laut Anleitung sollte man beim Verlegen die Verlegerichtung beachten. Dafür hatten die Sheets einen fast nicht sichtbaren Pfeil auf der Rückseit. Für was die Verlegerichtung wichtig ist, haben wir bis heute noch nicht endgültig geklärt.

Wir hatten für jedes Geschoss immer einen gleichen Boden bestellt, witzigerweise genau entgegengesetzt. Daniela und Tobi hatten für das Erdgeschoss grau und im Obergeschoss braun, bei Stefan und mir war es genau umgekehrt. Aber nachdem der erste Boden im Erdgeschoss von Dani und Tobi verlegt war, haben wir uns umentschieden und haben nun auch den grauen im Erdgeschoss und den braunen im Obergeschoss. Natürlich hat dafür die Menge nicht gereicht und wir mussten nachbestellen. Im Büro und in der Abstellkammer von uns war deshalb noch kein Boden verlegt, erst jetzt an Pfingsten können wir das nachholen, da die Nachlieferung erst jetzt kam.

Lustig sah es auch immer nach dem Kleben aus, denn um Lücken zwischen den Sheets und ein nachträgliches Rutschen zu vermeiden, fixierten wir irgendwann jedes Sheet mit Keppband.

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Mai 27 2012

nach langem mal wieder Fotos

So langsam komme ich dazu, einige Fotos nachzutragen, teilweise mit einem halben Jahr Verspätung. Auch sind vielleicht noch nicht alle Erklärungen online, aber das kommt noch.

Ein Tipp noch zum Ansehen der Fotos. Bitte das erste Bild jeweils a nklicken und mit den Pfeilen weiterklicken, denn dann habt ihr die ganzen Bilder zur Ansicht.

Eigenleistung im Keller am 17. & 18.12.11

Auffüllen der Erdwärmeleitungen am 08.12.11

Messen der Estrich-Feuchtigkeit

das Anbringen der Halterung für die SAT-Schüssel (06.01.12) und die Montage der Schüssel für Dani & Tobi (15.01.12)

Boden legen (inkl. Feinestrich und Vinylboden verkleben)

Bäder

Es werden noch mehr Fotos kommen, mal sehen, wann ich dazu komme 🙂

 

 

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Jan 30 2012

Boden legen

Wir haben in der letzten Zeit hauptsächlich Boden gelegt mit allem, was dazu gehört.

Der Bericht dazu findet sich hier.

 

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Jan 23 2012

Der Boden im Erdgeschoss

20120123-194933.jpg

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