Schlagwort-Archiv: Dachgeschoss

Nov 28 2011

entspannende Woche vom 21.11. – 27.11.11: Estrich

Nun weiter mit meiner nachträglichen Berichterstattung.

Für Montag und Dienstag war nun der Estrich geplant. Wir hatten schon Angst, der Sand würde nicht rechtzeitig kommen, denn von der bestellten Menge war nur ca. ein Viertel am Wochenende geliefert worden. Aber anscheinend hat alles geklappt, denn als wir am Montag abend vorbeifuhren, sah es ziemlich sandig aus. Und auf der Seite von Daniela und Tobias war auch der Estrich schon drinnen. Dies war allerdings nur schwer zu erkennen, denn alle Scheiben waren beschlagen und es war schon dunkel. Die Tür wollten wir nicht öffnen, denn wir hatte genaueste Anweisungen bekommen, wie wir nach dem Estrich lüften sollten:

  •  die ersten 3 Tage ist das Haus nicht zu betreten und somit auch nicht zu belüften
  • nach drei Tagen kann der Estrich betreten und pro Stockwerk ein Fenster gekippt werden, evtl. noch die angelaufenen Fenster mit einem Tuch abgewischt werden
  • nach  5  Tagen dürfen wir Stoßlüften, ebenfalls wieder nur stockwerkweise
  • Auf jeden Fall Durchzug vermeiden, denn der Estrich ist empfindlich

Auch noch zu erkennen war, dass kein Außenputz aufgetragen worden war, obwohl eigentlich das Wetter schon milder war.

Stefan und ich brachten endlich unseren Baustromkasten, den wir eigentlich schon seit längerem nicht mehr benötigten, und den Corsa von Stefans Mutter (den wir wegen der Anhängerkupplung ausgeliehen hatten) wieder zurück.

Am Dienstag früh fuhr Stefan noch mal vor der Arbeit zur Baustelle und da fingen die Maler gerade mit dem Außenputz an. Stefan war erschrocken, denn laut Auto-Temperatur-Anzeige hatte es zu diesem Zeitpunkt 3° Minus, aber der Arbeiter meinte, es wäre warm genug. Diese Aussage scheint auch zu stimmen, denn wenn der Putz zu kalt verarbeitet worden wäre, dann würde man kleine Eiskristalle in dem Putz sehen, aber da ist nichts zu sehen. Gott sei Dank.  Stefan konnte auch sehen, wie der Estrich mittels einem großem Schlauch ins Haus gepumpt wurde. Am Abend war dann auch alles fertig, es lag sowohl der Estrich in beiden Häusern als auch beide Häuser waren verputzt. Schaut richtig gut aus, das Hellgrau.

Dann kam eine Ruhezeit, denn wir durften unser Haus nun 3 Tage nicht mehr betreten. War auch mal wieder schön.

Am Samstag hielt uns aber nichts mehr und wir waren wieder auf der Baustelle. Es waren immer noch alle Scheiben beschlagen, hohe Luftfeuchtigkeit, stickige Luft.

Wir nutzten aber auch das schöne Wetter, um unser Holz zu sortieren. Das haben wir nicht weggebracht, sondern immer auf einen Haufen im Garten geworfen, damit wir es später mal als Feuerholz verbrennen können. Dafür sollte man es aber auch abdecken, deshalb haben wir es jetzt gestapelt, bzw. versucht, es zu stapeln. Und dann natürlich auch abgedeckt. Außerdem haben wir die letzten Kabel aus der Decke gezogen. Überall wo wir Strahler statt Lampen haben wollten, haben die Arbeiter nur ein Kabel in der Decke verlegt, das Loch  mussten wir selber sägen und dann das Kabel rausfieseln.

Am Sonntag baute Tobi die Dachboden-Treppe ein, d.h. sein Dachboden war ab diesem Zeitpunkt leichter zu erreichen. Stefan und ich haben auf unserem Dachboden endlich angefangen, die Platten zu verlegen.

Fotos kommen noch…

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Okt 19 2011

Aufstellen des Hauses – Tag 3

Nachdem ich ja schon über Tag 1 und Tag 2 der Hausaufstellung sowie über das Richtfest berichtet habe, muss ich noch die Lücke füllen und über den 3. Stelltag (=Mittwoch, der 19.10.11)  berichten. Fotos sind bereits seit einigen Tagen online.

Edit: Zur besseren chronologischen Verständlichkeit habe ich den Beitrag zurückdatiert auf den 19.10.11

 

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111019-22Nachdem ja am Vortag das Dach aufgrund der LKW-Verzögerung nicht mehr fertig wurden, hat Petrus auch nicht mehr mitgespielt. Es regnete in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Strömen.

 

Als wir in der Früh auf die Baustelle kamen, erwartete uns wieder mal das Wasser im Haus. Das Wasser stand wieder mal zentimeterhoch im Keller, alle Wände waren feucht, aus der Decke des Erdgeschosses tropfte es, überall machte es platsch, es war grauenhaft. Es hatte so stark geregnet, dass die notdürftigen Abdeckungen das Wasser nicht aufhalten konnten.111019-29

Doch die Bauarbeiter beruhigten uns, die feuchte Dämmung wird ausgetauscht und der Rest trocknet wieder.

Der Schornsteinfeger kam gleich in der Früh vorbei, hat sich den ersten Teil des Kamins angeschaut. Passt alles soweit, er wird am Ende der Woche noch mal vorbeikommen, wenn der ganze Kamin steht. Er hat uns auch nochmal erklärt, warum wir eine Brandschutzwand (die wir selber mauern) brauchen, wenn wir einen Schwedenofen bekommen. Wir dachten immer, wir bräuchten die, weil der Kamin und der Ofen zu nah an der Holzwand stehen, aber das Problem ist das Ofenrohr, das darf nicht so nah an einer Holzwand sein, deshalb müssen wir zwischen Treppenhaus und Wohnzimmer eine kleine Wand aus Ytong-Steinen bauen. Wussten wir aber schon im Voraus. Auch der Kaminkehrer bestätigte, dass die Wände die Feuchtigkeit aushalten würden, wir aber darauf achten sollten, dass die feuchte Dämmung ausgetauscht wird.

Vormittags waren die Bauarbeiter zu Kleinigkeiten verdammt, denn der neue Kran konnte erst mittags kommen. Der Bautrupp meinte jeodch, Richtfest könne dennoch abends wie geplant stattfinden.  Stefan machte sich an die Beseitigung der Wasserschäden (wieder mal Wasser-Saugen), Dani und ich fuhren los, um alles fürs Richtfest zu besorgen bzw. vorzubereiten. Ca. 14.00 Uhr waren wir wieder da mit vielen Salatschüsseln, Papptelllern usw., da kam gerade der Ersatzkran und es ging endlich weiter mit dem Dach.  Wir bereiteten den Keller von Daniela und Tobi für das Fest vor, Gott sei Dank war der ziemlich trocken geblieben.  Die ganzen Gäste trudelten nach und nach ein, jeder mehr oder weniger skeptisch, viele riefen an und fragten, ob das Richtfest stattfinden würde. Wir verließen uns auf die Aussage des Bautrupps und bestätigten.

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Doch gegen 16.30 Uhr wurden auch wir wieder nervös, ob das klappen würde. Den Firstbaum hatten wir auch schon geschmückt, aber wir wollten die Bauleute ja auch nicht unter Druck setzen. Doch kurz vor 18.00 Uhr war es soweit, wir konnten endlich Richtfest feiern.

Edit: Zur besseren chronologischen Verständlichkeit habe ich den Beitrag zurückdatiert auf den 19.10.11

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Okt 18 2011

Aufstellen des Hauses – Tag2

Nun kommt der Bericht über den 2. Aufstelltag (=18.10.11), der Bericht über den 1. Tag (=17.10.11) wurde noch soeben ergänzt.

111018_2111018_110Dieses Mal ging es erst um 7 Uhr los: Und sofort ging es an das Obergeschoss, dieses Mal zuerst auf der Seite von Dani und Tobi. Das war etwas problematisch, weil das Gerüst noch nicht ganz stand, denn die Gerüstbauer waren am Tag zuvor nicht wieder gekommen, sondern ebenfalls erst um 7.00 Uhr des zweiten Aufstelltages. Aber der Bautrupp konnte nicht mit der Seite von Vroni und Stefan anfangen, denn der LKW mit den entsprechenden Teilen sollte erst später kommen. Schon bald stellte sich raus, dass das Obergeschoss nicht ganz so schnell gehen sollte wie das Ergeschoss, denn durch die Gaube auf jeder Seite und dem niedrigen Kniestock waren viel mehr Einzelteile notwendig. Trotzdem ging es flott voran. Zeitweise sah das Obergeschoss aus wie eine Burg, denn die Lücken für die Dachbalken in der Wand sahen aus wie Schießscharten. Um kurz nach 10.00 Uhr standen alle Wände des Obergeschosses auf der Seite von Dani und Tobi.111018_17

111018_90111018_119Blöderweise war der nächste LKW  noch nicht da, der die Obergeschoss-Teile von Vroni und Stefan bringen sollte. Deshalb machten die Bauarbeiter schon mit den Deckenbalken des Obergeschosses und den Seitenteilen auf dem Dachboden weiter. Nach der Mittagspause war der LKW mit den benötigten Teilen endlich da. Um ca. 15:30 Uhr war auch dieses Obergeschoss fertig und schon ging es an den Dachboden. Um ca. 18.15 haben die Arbeiter mit der Dachlattung begonnen, d.h. die ersten Dachmodule wurden gesetzt.

Laut Bauzeitenplan sollten eigentlich alle Teiledes Daches bis zum Abend verbaut sein, aber da der LKW zu spät kam, konnte dieser Zeitplan nicht eingehalten werden.

Um 19.00 Uhr packte der Kranfahrer zusammen und fuhr mit seinem Kran davon, aber unsere Dachteile waren noch nicht gar nicht auf dem Dach, bei Dani und Tobi zu etwa zwei Dritteln….

Außerdem bekamen wir verschiedenste Besucher, die die Baustelle besichtigen wollten.

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Edit: zur besseren Verständlichkeit habe ich den Eintrag rückdatiert, damit ist dieser Eintrag nun in der chronologischen Reihenfolge…

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