Schlagwort-Archiv: Rohbau

Nov 10 2011

Geschützt: Eigenleistung am Wochenende 4.-6.11.11

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Okt 30 2011

Elektro bei Vroni und Stefan

Da es anscheinend für einen ITler dringend notwendig ist, im eigenen Haus technischen Schnickschnack zu haben, haben wir das Elektro-Paket von Haas rausgenommen und haben nun Elektro als Eigenleistung. Allerdings muss bei uns die Kabelverlegung zum selben Zeitpunkt abgeschlossen sein wie bei Dani und Tobi, damit Haas weitermachen kann.

Deshalb ging es bereits Anfang der Woche schon mit den ersten Vorarbeiten los und übers Wochenende haben wir richtig rangeklotzt. Bereits am Montag und Dienstag kam Elektro Pöllmann und hat den Schaltschrank montiert, denn dafür war ein Elektromeister zuständig. Auch war trotz Stefans reichlich vorhandenen Kenntnissen doch noch fachmännischer Rat und Unterstützung notwendig. Ab Mittwoch ging es dann los mit Kabel verlegen und bis gestern abend haben wir dann eigentlich nichts anderes gemacht. In den Wänden waren bereits Leerrohre und -dosen eingebaut, man musste „nur“ noch die Kabel durchziehen. Doch das hört sich einfacher an als gedacht, am ersten Tag haben wir nur ganz wenige Kabel verlegt. Die Bauarbeiter waren  noch bis Donnerstag da, die haben sich schon über die massenweisen Kabel, die angeliefert wurden, amüsiert. Aber auch sie haben uns noch Tipps gegeben, die ein Fachmann einfach weiß (z.B. schreibe niemals mit Filzstift oder einem anderen wasserlöslichen Stift auf eine Wand, die später noch gestrichen wird).

Wichtigstes Utensil wurden die Rollhilfen, auf denen die Kabeltrommel aufgelegt wird und die man dann einfach abrollen kann und die Einziehhilfe, die man leicht durch ein Rohr fädeln kann, anschließend wird das Kabel am Ende der Einziehhilfe befestigt und dann mit dem Kabel wieder zurückgezogen.

Nun finden sich in unserem Haus weiße (SAT), graue (Strom), grüne (EIB), orange und blaue (beides Netzwerk) Kabel, es sollen in den nächsten Tagen noch kupferfarbene für die Lautsprecher dazukommen. Insgesamt anscheinend mehr als 3 km Kabellänge. Und es hat lang gedauert, bis wir zumindest so halbwegs Routine drin hatten. Ein Kabel alleine durch ein Rohr hindurchzuziehen, scheint fast eine Unmöglichkeit zu sein, man sollte schon immer mindestens zu zweit sein.

Zahlreiche Freunde haben uns besucht. So klangen die Arbeitstage meist mit einem gemütlichem Pizzaessen und einem oder zwei Feierabend-Bieren im neuen Haus aus.

Doch nun ist es geschafft, ein paar kleinere Kabel fehlen noch, aber da Haas bei Dani und Tobi erst am Montag mit der Elektro-Installation beginnt, ist nun der Zeitdruck weg und wir schaffen das sicher.

Auch bei Dani und Tobi haben wir LAN- und Sat-Kabel gezogen, aber da war dann schon die Routine drin und es ging viel schneller.

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Okt 18 2011

Aufstellen des Hauses – Tag2

Nun kommt der Bericht über den 2. Aufstelltag (=18.10.11), der Bericht über den 1. Tag (=17.10.11) wurde noch soeben ergänzt.

111018_2111018_110Dieses Mal ging es erst um 7 Uhr los: Und sofort ging es an das Obergeschoss, dieses Mal zuerst auf der Seite von Dani und Tobi. Das war etwas problematisch, weil das Gerüst noch nicht ganz stand, denn die Gerüstbauer waren am Tag zuvor nicht wieder gekommen, sondern ebenfalls erst um 7.00 Uhr des zweiten Aufstelltages. Aber der Bautrupp konnte nicht mit der Seite von Vroni und Stefan anfangen, denn der LKW mit den entsprechenden Teilen sollte erst später kommen. Schon bald stellte sich raus, dass das Obergeschoss nicht ganz so schnell gehen sollte wie das Ergeschoss, denn durch die Gaube auf jeder Seite und dem niedrigen Kniestock waren viel mehr Einzelteile notwendig. Trotzdem ging es flott voran. Zeitweise sah das Obergeschoss aus wie eine Burg, denn die Lücken für die Dachbalken in der Wand sahen aus wie Schießscharten. Um kurz nach 10.00 Uhr standen alle Wände des Obergeschosses auf der Seite von Dani und Tobi.111018_17

111018_90111018_119Blöderweise war der nächste LKW  noch nicht da, der die Obergeschoss-Teile von Vroni und Stefan bringen sollte. Deshalb machten die Bauarbeiter schon mit den Deckenbalken des Obergeschosses und den Seitenteilen auf dem Dachboden weiter. Nach der Mittagspause war der LKW mit den benötigten Teilen endlich da. Um ca. 15:30 Uhr war auch dieses Obergeschoss fertig und schon ging es an den Dachboden. Um ca. 18.15 haben die Arbeiter mit der Dachlattung begonnen, d.h. die ersten Dachmodule wurden gesetzt.

Laut Bauzeitenplan sollten eigentlich alle Teiledes Daches bis zum Abend verbaut sein, aber da der LKW zu spät kam, konnte dieser Zeitplan nicht eingehalten werden.

Um 19.00 Uhr packte der Kranfahrer zusammen und fuhr mit seinem Kran davon, aber unsere Dachteile waren noch nicht gar nicht auf dem Dach, bei Dani und Tobi zu etwa zwei Dritteln….

Außerdem bekamen wir verschiedenste Besucher, die die Baustelle besichtigen wollten.

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Edit: zur besseren Verständlichkeit habe ich den Eintrag rückdatiert, damit ist dieser Eintrag nun in der chronologischen Reihenfolge…

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Okt 17 2011

Aufstellen des Hauses – Tag 1

So, die ersten beiden Tage des Rohbaus sind vorbei, ein ausführlicherer Bericht ist dringend fällig. Um über alles zu berichten, bin ich aktuell etwas müde, aber ich fang jetzt einfach mal an…

(Edit: Zur besseren Verständlichkeit habe ich den Eintrag um einen Tag rückdatiert, somit ist nun dieser Eintrage in einer chronologischen Reihenfolge mit den anderen Berichten vom Stelltermin)

111017_-005111017_-010Um 5:30 Uhr ging es für uns zuhause los, damit wir um 5:45 Uhr an der Baustelle waren. Trotzdem waren wir nicht die ersten an der Baustelle, die ersten Bauarbeiter waren schon da und haben ihr Auto ausgeladen. Auch der erste  Sattelschlepper war schon da. Es war kalt, die Temperaturen bewegten sich um den Gefrierpunkt, es war dunkel und eigentlich ziemlich unbequem. War uns aber egal. Wir wunderten uns, dass noch kein Kran da war und konnten eigentlich erst mal nix machen, außer die Kamera für die Zeitraffer-Aufnahme (I-Pod) zu justieren.

111017_-024Die ersten Zuschauer kamen auch schon vorbei. Florian, einer der Jungen aus der Nachbarschaft, kam extra in der Früh, damit er den  Kran und den Sattelschlepper sehen konnte. Ich hoffe mal für ihn, dass sein Klassenzimmer nicht auf der Seite liegt, von der man die Baustelle sehen kann, denn ansonsten hat er an dem Tag nichts mitbekommen.

111017_-020111017_-030Um 7.00 Uhr kam dann der Kran. Wir waren erst etwas erstaunt über die geringe Größe des Krans, der Kellerbauer hat einen größeren Kran verwendet. Aber auch der reichte aus. Und sobald er an seinem Platz (mittig vor beiden Haushälften) stand, ging es auch schon mit dem Abdecken des Sattelschleppers los, wobei zunächst nur mal die Plane abgehoben wurde. Währenddessen machten die Bauarbeiter schon Mörtel (nennt man das im Holzbau so?) an und verteilten es an der Terrassenseite von unserer Hälfte.

111017_-031Bevor die erste Hauswand angehoben wurde, nutzte der Kranführer noch eine kurze Pause, um einen der noch stehenden Zaunpfähle bei uns auszuhebeln. Leider wurde dabei der Bordstein ebenfalls mit angehoben, was nicht so gut war. Zwischendurch ging die Sonne auf, es wurde zwar heller, aber nicht wärmer…

Auch der zweite LKW mit Hausteilen kam schon an.

111017_-036111017_-068Um ca. 7:30 wurde die erste Wand vom LKW gehoben, hingestellt und nur ein paar Minuten apäter waren wir bereits stolze Besitzer einer stehenden Wand mit 3 Terrassentüren. Eine kleine Panne gab es noch, bestimmte Schrauben, die diese Wand im Kellerboden verankern sollten, waren nicht da. Aber das hat sich geklärt, sie waren auf dem zweiten LKW.  Um 7:40 (Gott sei Dank hat der Fotoapparat eine Zeitanzeige) wurde bereits die 2 Wand angehoben, und schon um  8.00 Uhr standen die beiden langen Seiten und die kurze Terrassenseite von unserem Haus, natürlich nur im Erdgeschoss.

Blöderweise war jetzt genau das Eck verbaut, das direkt vor unserer ausgetüftelten Zeitrafferkamera stand. Also habenwir spontan umdisponiert und einen Platz in der gegenüberliegenden Ecke gefunden. Das hat übrigens auch funktioniert, allerdings nur am Vormittag. Muss allerdings noch bearbeitet werden, das könnte noch dauern.

Das Aufstellen der Wände ging ganz flott, ca. 09.15 Uhr wurde die letzte Wand vom Erdgeschoss von Vroni und Stefan aufgebaut, und es ging gleich mit der Seite von Dani und Tobi weiter.

111017_-118111017_-196Nun, zwischenzeitlich kamen auch noch die Gerüstbauer, die das Gerüst aufstellten. Sie stellten sich mit ihrem Fahrzeug neben unser Haus (das ja auch schon als Haus erkennbar war) und sanken prompt auf der rechten Seite bis zur Achse ein. Die Gerüstbauer bauten auf der Seite von Vroni und Stefan gleich bis ganz hoch, so dass man sich die ungefähre Höhe schon vorstellen konnten. Allerdings bauten sie auf der Seite von Tobi und Dani kein Gerüst auf. Erst auf Nachfragen des Capos kam raus, dass sie dachten, sie müssten nur eine Seite einrüsten.  Nee, der Auftrag ging für ein ganzes Doppelhaus, nicht nur für eine Hälfte.  Nun hatten sie aber nicht genügend Gerüstteile dabei und sie mussten n0ch zu einer weiteren Baustelle. Sie wollten aber abends nochmal kommen und komplett einrüsten. Sie kamen aber erst wieder am nächsten Tag.

Auch andere Teile wurden zwischenzeitlich immer wieder geliefert. So kamen die beiden Kamine in vier Einzelteilen, die Regenrinnen usw…

Der Kranfahrerwar anscheinend sehr müde, denn zwischendurch war er mal eingeschlafen, als er nichts zu tun hatte und musste lautstark geweckt werden.

111017_-150Um Punkt 12.00 Uhr standen alle Wände des Erdgeschosses. Nach einer Mitttagspause (übrigens die erste richtige Pause, die die Arbeiter machten) wurden dann vom Kran noch die Sachen hineingehoben, die in den Keller (Heizung) oder ins Erdgeschoss mussten. Stefan und ich freuten uns schon, denn da war auch ein Satz nagelneuer  Winterreifen dabei, wo unser Name draufstand. Haben wir etwa ein Wohnmobil bestellt? Später stellte sich dann raus, dass dies die Winterreifen für den Montagebus des Bautrupps waren.

111017_-170111017_-171Dann kam so ab ca. 14.00 Uhr die Zwischendecke, die bestand aus sechs ungefähr gleich großen Modulen, die nebeneinandergelegt werden mussten, d.h die Module waren so lang wie unser Haus. Allerdings musste zuvor noch ein kleineres Teil an der Zwischenwand der beiden DHH angebracht und ein Eisenträger über den Durchgang der Küche gelegt werden. Blöderweise lagen diese auf dem LKW genau zwischen den Modulen. Deshalb mussten zunächst drei der  Module abgeladen werden. Das wäre an sich kein Problem gewesen, denn die Straße ist lang genug. Allerdings hat der Kran alle 3 Module gleichzeitig angehoben und das war wohl etwas zu viel. Denn auf einmal fing es zum Schwingen an. Ich sah schon innerlich, wie die Teile entweder im Dach des  Nachbarhauses landeten oder in unserem Gerüst.  Die Arbeiter rannten alle, lautes Geschrei, sie versuchten, die Schwingungen in die andere Richtung zu lenken,  aber v.a. der Kranfahrer hat besonnen und richtig reagiert und hat alles so hochgezogen, dass es sich zwischen unserem Haus und dem Dach des Nachbarn in Ruhe auspendeln konnte. Das war vielleich ein Schreck!111017_-188

111017_-194111017_-201Als dann das erste Teil der Decke gelegt wurde, stellten wir Zuschauer fest, dass auf dem Teil der Name von Stefan und Vroni stand, aber die Decke über dem Haus von Dani und Tobi gelegt wurde. Die Arbeiter stellten das auch schnell fest, denn es passte nicht. Also wurde es wieder umgelegt. Insgeamt ging auch die Decke wirklich schnell, ca. 16.00 Uhr war die Zwischendecke drauf. 111017_-235111017_-256Als nächstes kamen die Treppen, was auch sehr beeindruckend war, ebenso wie das untere Teil des Kamins, das als nächstes kam.

Zum Abschluß kam noch eine Folie auf die Zwischendecke, es wurden noch einige Materialien hochgehoben und dann gingen die Arbeiter um ca. 19.30 Uhr in den wohlverdienten Feierabend.

 

 

 

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